Solarpowered Slug

Stimmt für die Schnecke!

Meeresschnecken sind meist winzig klein und doch von erstaunlicher Formen- und Farbenvielfalt. Warum interessieren mich die kleinen Kriecher? Weil ich einige von Ihnen sozusagen persönlich kennengelernt habe – so wie man Fische kennenlernt, wenn sie in einem Aquarium schwimmen.

Heike Wägele, Biologin und Meeresschneckenforscherin im Forschungsmuseum Koenig beschreibt ihre Arbeit in den schillerndsten Farben – ganz nach Art ihrer Forschungssubjekte. Wer denkt, so ein Vortrag wäre langweilig oder eintönig, der irrt. Kaum zu glauben, wie aufregend und vielleicht sogar lebenswichtig das Leben einer Schnecke für uns Menschen sein kann. Einige der Meerestiere produzieren Stoffe, die bei uns (grob vereinfacht ausgedrückt) für Antibiotika eingesetzte werden könnten. Ein starkes Forschungsinteresse liegt da dahinter, weil viele der herkömmlichen antibiotischen Substanzen an Wirksamkeit verlieren.

Zurzeit steht bei Heike Wägele ein neues Projekt an: Mit ihrem Forschungsteam will sie das Erbgut einer Schnecke analysieren lassen. Dafür stehen prominente Gelder einer US-amerikanischen Firma zur Verfügung – allerdings muss sich das Forschungsprojekt im öffentlichen Wettbewerb gegen vier konkurrierende Projekte durchsetzen, um den Finanzierungszuschlag zu erhalten. Das Schneckenprojekt ist das erste und einzige europäische wissenschaftliche Vorhaben.

Solarbetriebene Schnecke auf YouTube

Mit einem YouTube-Video wirbt das Projekt für Stimmen. Das Video habe ich aus einer begeisterten Reaktion auf Heike Wägeles Vortrag heraus in ihrem Labor gedreht und es war erst gar nicht zur Veröffentlichung geplant. Jetzt ist es der Werbespot „Solarpowered Slug“, der Stimmen einbringen soll.

Weitere Informationen für gewissenhafte Neugierige gibt es in einem weiteren Video:

Bis zum 5. April Stimme abgeben!

Möglichst jeden Tag sind nun Stimmen notwendig, die das Slug-Projekt von heike Wägele unterstützen.
Auf dieser Webseite:  klickt das Projekt „solar-powered slug“ an und gebt euren Namen und entsprechende email Adresse an.

Wer mehr über das Projekt solarbetriebener Schnecken erfahren will, kann sich zusätzlich für folgenden Newsletter anmelden: besucherservice@leibniz-zfmk.de und erhält jeden Tag eine ganz kurze Information zu der Schnecke (auch als kleine Erinnerung gedacht, das Wählen an dem Tag nicht zu vergessen).

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