Kinderköchins Kopfkino

Wie Sprache den Geschmack verändert

Kinderköchin7Unser Gehirn ist wie ein Kind: Es liebt Geschichten. Und wenn sie gut sind oder gut erzählt werden, dann kommt das bekannte „Nochmal!“ Gute Geschichten prägen unseren Geschmack – aber nicht nur im übertragenen Sinne:

Auch unsere Geschmacksnerven werden durch Sprache konditioniert. Sie haben schließlich einen direkten Draht zum Gehirn. Und dazu kommt noch: Das Auge isst mit.

Einführung: Worum geht es? Kinderköchin, Kopfkino, Kinder, Sprache, Geschmack

Sprache: Essen ist eine der wichtigsten und gleichzeitig angenehmsten Tätigkeiten in unserem Leben. Eine riesige Erfahrungswelt ist mit dem Essen verbunden. Sie zu entdecken, heißt unter anderem, darauf zu achten wie das was wir essen heißt, aussieht, sich anfühlt, riecht und schmeckt. Dazu brauchen wir die Sprache.

Kinderköchins Kopfkino: Was denkt die Köchin, wenn sie für die Kinder kocht? Ich nenne sie Kinderköchin, sie ist in der Regel Mutter oder Vater, die für sich und die Kinder kochen.

Kinderköchin5Was macht die Kinderköchin (außer kochen)? Kochen ist kein Kinderspiel: Kochen ist mühsame Küchenarbeit. Bevor die Köchin aber zu kochen anfängt, hat sie sich überlegt: Was koche ich heute oder diese Woche für die Kinder? Sie macht einen Plan der Gerichte und dann eine Liste für die einzelnen Zutaten. In diesem Vortrag geht es nicht um das Kochen selbst, sondern um das Vorher und Nachher: Das Betrachten der Lebensmittel beim Einkaufen (Form, Farbe, Geruch, Haptik), evtl. noch die Hilfe beim Vorbereiten (Schneiden, Schälen, Portionieren), aber vor allem das Anrichten des Essens auf Porzellan (nicht auf Papptellern) und natürlich das Essen des Gerichts (Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen).

Kinder: Bei ihnen gelingt es besonders leicht und wie nebenbei, einen ausgeprägten Geschmack zu entwickeln – für die Ästhetik der Nahrungsmittel, für die Feinheiten der Zubereitung und für den Genuss des Geschmacks. Die Kinderköchin ist manchmal auch Erzieherin, daher kommen meine Beispiele auch etwas pädagogisch daher. Einkaufen: macht Kindern keinen Spaß, höchstens man geht ab und zu auf den Wochenmarkt. Aber meistens verlieren sie schnell das Interesse.

Geschmack: Der Sinneseindruck, der üblicherweise als „Geschmack“ bezeichnet wird, ist ein Zusammenspiel des Geschmacks- und Geruchssinns gemeinsam mit Tast- und Temperaturempfindungen aus der Mundhöhle. Sinnesphysiologisch umfasst der menschliche Geschmackssinn hingegen nur die grundlegenden Geschmacksrichtungen wie süß, salzig, bitter, sauer, umami; sie werden mit Geschmacksrezeptoren wahrgenommen, die vorwiegend auf der Zunge liegen. (Wikipedia.de)

Kinder benutzen, wenn sie noch Babys sind, ihren Mund als Haupterkennungsorgan – sie stecken alles in den Mund, um es zu erkunden – es wird ihnen konsequent und zum Teil mit vehementer Geste abgewöhnt, als ba! oder igitt! beschimpft.

Erwachsene können natürlich auch noch zusätzlichen Geschmack entwickeln – und tun es in den vielfältigen Kochkursen – wie hier in der Kochschule.

Die Ausbildung des Geschmacks bedeutet unter anderem:

  • Unterscheiden können zwischen dem Guten und dem Besseren.
  • Die Kinderköchin schult die Fähigkeit der Kinder, Geschmacksrichtungen und kulinarische Qualität zu erkennen.

Szene 1 Kopfkino: Was gibt´s zu essen? … und Ayurvedische Überraschung: etwas Süßes vor dem Essen

Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Kinderköchin6Die Kinder, eine Tochter und ein Sohn kommen aus der Schule, werfen ihre Rucksäcke in die Ecke und rufen in die Küche „Wann gibt´s Essen?“ Die Kinderköchin ruft zurück „In 20 Minuten“ Die Kinder rufen, „wir haben aber jetzt Hunger!“ – und die Mutter antwortet: „Ihr könnt schon mal essen, was auf dem Tisch steht“. Die beiden Geschwister finden nicht etwa einen Salat oder etwas Brot, sondern die Dessertschälchen mit einer süßen Apfelcreme drin. Sie wundern sich und fragen die Mutter „Wir sollen den Nachtisch essen?“ Und zu ihrer Überraschung sagt die Mutter “ja, nur zu, wir fangen heute mit etwas Süßem an!“

Kinder brauchen dann keine weitere Erklärung. Sie alle wissen wahrscheinlich, dass das Entree in der Ayurvedischen Küche etwas Süßes ist – um den Appetit anzuregen. Für Kinder ist das der Himmel auf Erden: Direkt vor dem Essen etwas Süßes essen – das, was nach herrschender Auffassung sonst auf keinen Fall erlaubt ist.

Die Szene geht folgendermaßen weiter:

Die Mutter hat also für die Familie gekocht und ruft in die Weite des Hauses hinein: „Essen ist fertig!“

Der Mann kommt aus der Garage und fragt: „Was gibt`s?“

Sie antwortet: „Nudeln mit Soße“. Der Vater fragt. „Was für Nudeln?“ Sie sagt “Spaghetti“.

Die Tochter kommt aus ihrem Zimmer und fragt: „Was gibt´s?“ Der Vater sagt „Spaghetti“, die Tochter sagt „cool“.

Der Sohn kommt aus dem Wohnzimmer und fragt: „Was gibt`s zu essen?“ Seine Schwester sagt „Miracouli“ Er antwortet. „Lecker!“

Vorsicht Werbespot (!)

Vor seinem geistigen Auge läuft der Werbespot für Miracouli:

Eine attraktive italienische Mutter ruft ihren Sohn zum Essen: Sie beugt sich vom Küchenbalkon, der reichlich mit roten Geranien bestückt ist in eine enge südländische Gasse und ruft das Zauberwort „Paolo!! Miracouli!“ in die Luft. Die warme südländische Luft trägt die Stimme der Mutter auf den Bolzplatz, wo Paolo mit seinen Freunden Fußball spielt. Paolos Gesicht leuchtet auf und er stürmt nach Hause, wo ihm die Mutter einen dampfenden Teller mit Spaghetti und Tomatensoße hinstellt.

Werbespotsprache ist albern

In einem Werbespot für Nudeln sind die Nudeln „dampfende Pasta mit würziger Fleischsoße“. So sprechen wir im Alltag nicht, weil wir es als albern empfinden würden, wenn die Frau ihrem Mann auf die Frage „was gibt´s“ „Dampfende Pasta mit würziger Fleischsoße“ antworten würde. Würde sie allerdings statt „Nudeln“ sagen „Spaghetti mit Bolognesesoße“, wäre die Lust auf das Essen schon größer und das Gehirn würde sich auf die Erinnerung an Spaghetti mit Bolognesesoße einstellen, wie sie normalerweise in dieser Familie gegessen werden. Eine Erinnerung an Spaghetti, die noch einen Biss haben, also al dente sind, an eine würzige Hackfleischsoße auf Tomatenbasis, die in dieser Familie eine kräftige Sellerienote hat, weil das alle mögen.

Graue Theorie: Wie funktioniert Sprache im Gehirn? Was setzt sich fest und wie wird es aktiviert?

Bekannt aus der Gehirnforschung ist, dass unser Gehirn auf visuelle Impulse besonders stark reagiert – was eine erhöhte Aufmerksamkeit zur Folge hat. Das liegt daran, dass unser Gehirn Informationen und Impulse als Muster bzw. Bilddatei speichert. Wollen wir Aufmerksamkeit erzeugen, triggern wir das Gehirn mit einem starken Bild – einem sprachlichen oder einem tatsächlichen. Beim Essen sind die visuellen Impulse zahlreich und vielfältig – Wir brauchen sie nur zu benennen. Dazu gleich mehr.

Gehirn ist ein Gewohnheitstier

Köchin2Außerdem ist unser Gehirn ein Gewohnheitstier: Es liebt die immergleichen Geschichten, weil es sie in bekannte Muster einordnen kann. Wiederholung ist das Zauberwort. Sie kennen das vielleicht vom Vorlesen aus Ihrer eigenen Kindheit. Immer wieder wollen Kinder die gleiche Geschichte hören oder das gleiche Lied singen. Die Wiederholung trägt dazu bei, dass wir uns diese Geschichten oder Lieder für immer merken können. Manchmal sind sie tief vergraben – aber wir können uns daran erinnern.

Wenn die Kinderköchin Einfluss auf den Geschmack nehmen möchte, verbindet sie ihre Intention

  • mit Wiederholung: das ist beim Essen nicht so schwer, weil es erstens Lieblingsgerichte gibt, die immer wieder gekocht werden und zweitens die Gerichte sich auch sonst wiederholen.
  • Köchin3mit einem Bild „Guck mal, die Kartoffel sieht aus wie ein Herz“: Was natürlich der Grund dafür ist, dass es z.B. Fleischwurst als Clownsgesicht, Spiegeleier in Herzform und Buchstabennudelsuppe gibt. Sie alle lenken vom eigentlichen Produkt ab bzw. verbinden das Produkt mit etwas ganz anderem – nämlich mit einem Gefühl: Clown = Spaß, Herz = Liebe, Buchstaben = Neugier/Abenteuer. Ich persönlich halte es aber nicht für nötig, für Kinder diesen Aufwand zu betreiben – sie malen sich mit dem Essen ihre eigenen Geschichten auf den Teller (Soßenvulkane, Püreedämme, Erbsenkanonenhaufen).

Also: Auf die Frage „was gibt`s zu essen?“ antwortet die Kinderköchin möglichst präzise, weil nur so Bilder im Kopf entstehen, die in Erinnerung bleiben und Erinnertes abrufen.

  • Sie antwortet nicht „Fleisch“ oder „Schnitzel“ – sondern „gebratene Hackfleischbällchen“ oder „paniertes Kalbschnitzel
  • Sie antwortet nicht „Reis“ – sondern „Duftreis mit gebratenem Tofu und grüne Bohnen“
  • Sie antwortet nicht „Suppe“ – sondern „Nudelsuppe mit Hühnchen“
  • Sie antwortet nicht „Pizza“ – sondern „Pizza mit Champions, Tomaten und Käse“
  • Sie antwortet nicht „Nudeln mit roter Soße“ – sondern „Nudeln mit Tomatensoße“

Keine Adjektive

Die Kinderköchin benennt einfach mehr Zutaten. Sie sagt nicht „knusprig, würzig, delikat, scharf, mild, süß“ usw., weil der Gebrauch von Adjektiven eine subjektive Bewertung beinhaltet. Sie verzichtet auf Adjektive und überlässt dies der Werbung, die oft auch keinen guten Job damit macht.

Schon die Erweiterung des Gebrauchs an Wörtern hat eine Erweiterung der Geschmacksvorstellung zur Folge. Und dann läuft den Kindern das Wasser im Mund zusammen. Den Erwachsenen ebenso.

Anrichten: Was ist ein „schön“ angerichteter Teller?

Köchin1Der „schön“ angerichtete Teller – ist ein Bild: Er erzeugt Aufmerksamkeit im Gehirn, denn das Auge isst mit und Liebe geht durch den Magen: Kinder sind in der Regel nur mit dem Anblick ihres Tellers und dem darauf angerichteten Essen konfrontiert – ein sich täglich wiederholender Anblick, der sie ihr Leben lang begleiten wird. Das meine ich nicht als Drohung, sondern als Chance. Ein „schön“ angerichteter Teller – was ist das? Allgemein: Porzellan, übersichtliche Portion, unterschiedliche Farben, getrennte Komponenten.

Vorsicht Werbespot (!)

Das ist wie in der Sheba-Katzenfutterwerbung (Kennen alle?): Eine übersichtliche Portion Katzenfutter wird liebevoll in ein weißes Porzellanschüsselchen gegeben und mit einem frischen grünen Petersilienzweig verziert. Der Katze ist das wahrscheinlich völlig egal – ihr Geschmack wird sich durch die Art des Anrichtens wahrscheinlich nicht verändern.

Über das menschliche Gehirn wissen wir allerdings: Das Auge isst mit. Beim Anblick des Tellers läuft uns das Wasser im Munde zusammen. Ich verstehe, wenn Sie jetzt den Kopf schütteln, denn sie kennen – so wie ich – den äußerst kritischen Blick Ihrer Kinder, wenn das Essen auf den Tisch kommt. Ja nachdem, wie die Kinderköchin es handhabt – fertig angerichtete Teller oder Schüsseln (keine Töpfe!!) auf den Tisch, aus dem sie die Kinder oder die Kinder sich selbst bedienen.

Szene 2 Kopfkino: Wie schmeckt`s?

Wir gehen zur Familie zurück, die jetzt am Tisch sitzt und Spaghetti ist. Die Kinderköchin fragt: „Wie schmeckt`s?“. Die Tochter sagt „gut“, Vater und Sohn nicken.

Kurze Szene ist schon zu Ende…

Vielleicht reicht der Kinderköchin ja die Antwort „gut“. Aber zufriedener wäre sie mit der Antwort: „Hm, schmeckt würzig, ich kann den Sellerie und Speck schmecken, sehr lecker.“ Wenn sie dann noch gefragt würde „wie hast du das gemacht oder was ist da alles drin?“ könnte sie von den frischen Karotten und dem knackigen Sellerie erzählen, die sie in die Soße geschnitten hat.

Die Frage „wie schmeckt´s?“ ist viel schwieriger zu beantworten als die Frage „Was gibt´s zu essen?“

Wenn am Tisch beim Essen eines der Kinder sagen würde „Hm, schmeckt gut“, dann wäre es für die Ausbildung ihrer Geschmacksempfindung gut, würde die Kinderköchin antworten, dass sie frische Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie mit etwas Speck gedünstet hat, weshalb die Soße jetzt wahrscheinlich so gut ist. Und meistens interessiert es die Kinder überhaupt nicht. Doch wenn beim Essen regelmäßig über das Essen gesprochen wird, merkt sich ihr Gehirn dieses Muster. Sie haben dann Wörter wie Schalotten, Wirsing, Limonen, Kardamom, Kürbiskerne, Walnüsse etc. unbewusst gespeichert. Damit die Mutter oder der Vater am Tisch aber nicht immer nerven, indem sie erzählen, wie der Kochvorgang im Detail vor sich geht, dosieren sie diese Hinweise im Gespräch in etwa so, wie sie das bei den Gewürzen in der Soße machen – in Maßen.

Vorsicht Schule (!)

Ein Kind verteilt in der Schule Kekse. „Die habe ich mit meiner Mama selbst gebacken“, erzählt es. Die Lehrerin fragt, was alles drin ist. „Mehl, Zucker, Butter, Eier und Gewürze“ sagt das Kind. Die anderen Kinder lachen. „Gewürze sind doch nicht in Keksen“ sagt ein Junge, „die stehen im Regal fürs Kochen.“

Köchin4Die Lehrerin probiert einen Keks und sagt: „Ich schmecke Zimt. Und Kardamom. Und Nelken. Sogar etwas Muskatnuss.“ Die anderen Kinder knabbern neugierig an ihrem Keks und versuchen herauszufinden, ob sie die einzelnen Gewürze schmecken. Einige kennen Nelken oder Kardamom nicht. Zimt schon, aber die anderen Sachen nicht. Einige finden jetzt, dass die Kekse „komisch“ schmecken. Am nächsten Tag bringt die Lehrerin die Gewürze einzeln mit und lässt die Kinder riechen, probieren und vergleichen.

Sie lernen, die Gerüche und die Geschmäcker zuzuordnen. Dann gibt sie den Kindern als Hausaufgabe herauszufinden, ob in ihrer Familie diese Gewürze verwendet werden und wenn ja, für welches Gericht.

Bei dem Beispiel geht es um das Kennenlernen von Geschmacksrichtungen, das Differenzieren-Können von verschiedenen Zutaten und die Benennung der Zutaten. Was Kinder im täglichen Lernprozess mitkriegen, funktioniert auch noch im Erwachsenenalter. Je differenzierter wir uns mit den Bestandteilen unseres Essens (das gilt auch für andere Bereiche) auseinandersetzen, desto raffinierter und ausgeprägter wird unser Geschmackssinn, der garantiert auch für neue, bisher nicht geschmeckte Richtungen Begeisterung zeigt.

Das Gehirn ist neugierig

Ein weiteres Bedürfnis des Gehirn – das steht ein wenig im Gegensatz zum Gewohnheitstier – ist aber auch fester Bestandteil der menschlichen Natur, die der Mensch bzw. sein Gehirn hat, ist nämlich Neugier und die Lust am entdecken. Es geht um Entdeckung, Spiel, Suche, Erfahrung, Forschung, Interesse, Experiment, Entwicklung, Geheimnis, Frage und Revolution.

Ja! Revolution. So habe ich vor einigen Jahren die für mich revolutionäre Entdeckung von Sushi und Wasabi-Paste gemacht – sie hat meine gesamte bisherige Geschmackswelt auf den Kopf gestellt und ich habe meine Geschmacksvorlieben radikal verändert – in Richtung japanische Küche. Auslöser waren die Bücher von Haruki Murakami, der anschaulich beschreibt, wie seine Romanfiguren ihre Speisen zubereiten, wie das Essen aussieht, wie es duftet, dampft und wie sie es dann essen. Diese Bücher haben meine Lust auf dieses Essen so geweckt, dass ich es unbedingt ausprobieren musste. Der Autor hat mit seinem Umgang mit Sprache meinen Geschmack entscheidend beeinflusst.

Wenn man Spaß am Essen hat – und die meisten Menschen haben Spaß am Essen, dann genügen kleine Impulse, um neue Geschmackswelten zu eröffnen. Man muss nicht mit Absicht exotisch experimentieren. Man kann auch einfach einen Film anschauen oder in Kochbüchern mit schönen Bildern blättern.

Filme: Chocolat (2000), Ratatouille (2007), Soul Kitchen (2009), Julie und Julia (2009), Bella Martha (2001), Madame Mallory und der Duft von Curry (2014), Babettes Fest (1987)

Zusammenfassung

Wittgenstein: Die Grenze meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.

Wie kann Sprache den Geschmack ändern? Indem man sie benutzt. Öffnen Sie Ihre Grenzen. Reden Sie über Zutaten: Wie heißen sie, wie sehen sie aus, wie riechen sie, wie fühlen sie sich an, wie schmecken sie.

Namen: Vom Allgemeinen ins Spezifische z.B. Apfel – Gravensteiner, Boskop

Aussehen: Form, Farbe, Größe, Gewicht

Geruch: Können Sie die Zutat am Geruch erkennen?

Haptik: glatt, rauh, pickelig, samtig

Geschmack: lecker

Esset, was ihr findet und denkt, was ihr wollt. (altes deutsches Sprichwort)

Peggi Liebisch, Vortrag am 1. September 2015, Praxis für Prävention Nicole Krämer Siegburg

2 Kommentare zu „Kinderköchins Kopfkino

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