2015 Jahr des Lichts

Unter dem Motto Light for Change – Licht für Wandel hat die UN-Generalversammlung das Jahr 2015 als Internationales Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien ausgerufen.

2015 Jahr des Lichts

“Das Jahr soll an die Bedeutung von Licht als elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen und daher auch als zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur erinnern. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Licht erlauben ein besseres Verständnis des Kosmos, führen zu besseren Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin und zu neuen Kommunikationsmitteln.“

Weltweite Lichtblicke

Das Internationale Jahr des Lichts ist eine weltweite Initiative. Ihr Ziel ist es, überall Aufmerksamkeit für die zentrale Bedeutung von Licht in Wissenschaft und Kultur zu erzeugen. Die bildhafte Kraft des ursprünglichen Naturphänomens Licht soll für eine Verständigung über die Grundlagen und Chancen unserer modernen Zivilisationen sichtbar gemacht werden.

Koordinierte Initiativen und Veranstaltungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene sollen Licht und das Potential optischer Technologien für die Bewältigung globaler Herausforderungen wie zum Beispiel in der Energiefrage in das Bewusstsein einer weltweiten Öffentlichkeit rücken.

Für Deutschland wurde eine Informationsplattform eingerichtet, um den „vielfältigen Akteuren und Aktivitäten eine große gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu sichern.“

Vier große Licht-Themen*

  • Lichtforschung: Versuche, die Eigenschaften des Lichts zu verstehen, haben beinahe jedes Wissenschaftsgebiet beeinflusst: von den frühen Versuchen, die Bewegung der Sterne und Planeten zu verstehen, bis hin zum Verständnis der Bedeutung des Lichts in der Biologie. Licht vom Urknall bietet uns eine Vorstellung vom Ursprung des Universums. Die Interaktion von Licht mit dem menschlichen Körper gibt uns wertvolle Techniken für Diagnose und Behandlung in der Medizin an die Hand. Disziplinen wie Photonik, Quantenoptik oder Kurzzeitphysik führen zu neuen grundlegenden Erkenntnissen und öffnen neue wissenschaftliche Grenzen.
  • Lichttechnologie: Photonik spielt für die Informationsgesellschaft, die Lebenswissenschaften und viele andere Gesellschaftsbereiche eine herausragende Rolle. Lichtimpulse bilden das Rückgrat des Internets – Satelliten-Telefonie und kabellose Technologien ermöglichen Kommunikation auch für die entlegensten Gebiete der Welt. Licht-Technologien, zum Beispiel Lasertechnologie, verbessern die medizinische Behandlung oder reduzieren den Ausstoß von Treibhausgasen durch Photovoltaik und energieeffiziente Beleuchtung, etwa lichtemittierende Dioden „LED“ und organische LEDs „OLED“.
  • Licht und Kultur: Licht beeinflusst die menschliche Kultur in mannigfaltiger Weise seit Jahrtausenden. Kein anderes Naturphänomen hat eine vergleichbar prägende Rolle für die menschliche Zivilisation. Beispiele sind die antiken Künstler über die Entwicklung der Perspektive während der Renaissance, bis hin zum Impressionismus und den Techniken der modernen Lichtkunst.
  • Licht und Natur: Das Phänomen Licht zeigt sich spektakulär in Sonnenuntergängen, Regenbögen, Nordlichtern oder Schatten. Licht wirkt auf den Biorhythmus von Menschen, Tieren und Pflanzen. Daher drängen viele Experten nicht nur wegen des Energiesparens auf eine Reduzierung der nachts verstrahlten Lichtmenge. Zugleich steht Licht für die Schönheit wie auch für die unmittelbare Zugänglichkeit von Wissenschaft durch Beobachtung von Licht und Farben in der Natur: von Eiskristallen in der Arktis über Luftspiegelungen in der Wüste und Schatten in Wäldern bis hin zu wechselnden Bildern auf dem Wasser.

Mein besonderes Interesse am diesjährigen Motto dient der sprachlichen Beschreibung von Lichtphänomenen jeder Art und der Produktion von Kurzfilmen zum Thema Licht. In Bildern einzufangen, was das Auge sieht und was daraus an Inhalten und Emotionen generiert wird, ist eine besondere Herausforderung. Ich werde in unregelmäßigen Abständen in diesem Blog darüber schreiben.

Es lohnt sich, einmal einen Blick auf den Veranstaltungskalender zu werfen, der täglich an Volumen gewinnt. Städte, Schulen, Universitäten, Museen und viele andere beteiligen sich mit spezifischen Beiträgen, Wettbewerben, Ausstellungen, Vorträgen, Performances und Informationen.

*alle Angaben von der Website zum Jahr des Lichts der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

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