Sprachschatz 11: Storch

24 tierische Sprachschätze Adventskalender

Tabubelegter Frühlingsbote, Glücks- und Kinderbringer, als jagbarer Vogel deshalb geschont. In Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden auch geschützt. Noch im Mittelalter aber kam Adebarbraten auf den Tisch, als ohnehin Kraniche, Pfauen, Reiher und Schwäne Jägern und Köchen für dekoratives Anrichten in die Hände fielen. Störche aber schmeckten dem abergläubischen Volksmund nicht, weshalb sich Abscheu vor dem feudalen Bankettstorch in der Redensart des ungläubigen Erstaunens ausdrückte: „Nun brat mir einer einen Storch ….“.

Udo Pini, Gourmethandbuch

gerne kommentieren

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close